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Die Musikkapelle "Giuseppe Verdi" entstand im April 1987 auf Initiative einiger einheimischer Musikliebhaber mit Hilfe von Herrn Campioni, Kapellmeister aus dem naheliegenden Montecatini Alto, der monatelang in den Häusern der Schüler unterrichtete. Das erste urkundlich erwaehnte Konzert fand in der Heiligen Nacht 1897 statt. Die "Banda della Concordia" zaehlte damals 30 Personen. Erster staatlich geprüfter Kapellmeister wurde Cav. Pietro Borgognoni aus Pistoia, der von 1901 bis 1914 die Kapelle leitete. Vor dem Ersten Weltkrieg war die Lehrtätigkeit sehr rege, was der Kapelle erlaubte, viele Erfolg auch außerhalb von Serravalle verzeichnen zu können. Trotz einer Unterbrechung während der Kriegszeit war sie in den Zwanziger und Dreißiger Jahren sehr aktiv und erfolgreich. Unter den Kapellmeistern, die nach dem Zweiten Weltkrieg der Musikkapelle viel Prestige gaben, sind Giuseppe da Prato und Raffaello Dori zu nennen, die in der ganze nToskana berühmt und geschätzt waren.

Im Jahr 1997 feierte die Musikkapelle ihr 100. Jubiläum. Bei der Gelegenheit wurde das Buch "La banda G. Verdi di Serravalle Pistoiese 1897 -1997 ...... tra cronaca e storia" von Giacomo Ginanni und Sabrina Breschi, Serravalle Pistoiese 1998 veröffentlicht und ein musikalisches Gemälde von der Malerin Osanna Biagini gemalt, das sich in der Burg von Castruccio befindet. Geleitet vom Meister Carlo Bardi mit Hilfe vom "Bandenführer" Serafino Niccolini die Musikkapelle Giuseppe Verdi heute versammelt jüngere und ältere Leute mit derselben Leidenschaft für Musik. Ziel der Aktivitäten der Musikkapelle Giuseppe Verdi ist, Musikliebhaber auszubilden und die Verbreitung der Musik als Mittel für Freundschaft und Brüderschaft unter den Menschen zu fördern.
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